eine Leidenschaft
...die Leiden schafft

Trainingslager in Cefalù

Nach vielen Jahren Mallorca-Trainingslager sollte es mal wieder wo anders hingehen. Unsere Wahl fiel auf die italienische Insel Sizilien. Glücklicherweise kann man von Memmingen nach Palermo fliegen und so blieb die An- und Abreise ebenso unkompliziert, wie bei den Mallorca-Trainingslagern.

Eines schon vorweg, wir waren mit Sicherheit nicht das letzte mal auf Sizilien. Landschaft, Berge, Orte, Menschen, Flair - uns hat einfach alles gefallen :-) Es stehen schon neue Projekte im Raum, z.B. ein neuer Standort bei Catania bzw. dem Ätna oder eine Rundfahrt mit einem Mietbus und somit kein fester Standort.

Dieses Jahr bestand unsere Trainingsgruppe aus Ulli, Andreas, Pat, Martin und mir. Als Standort haben wir die sizilianische Nordküste und hier relativ mittig den Ort Cefalù gewählt. Unser Premium-Reiseleiter Pat hat das hervorragende Hotel Baia del Capitano und die Mieträder von der Bikestation Kalura gebucht. An dieser Stelle ein Hoch auf Pat, für seinen organisatorischen Aufwand und die perfekt ausgesuchten Touren durch die sizilianischen Berge.

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Ulli, Andreas, Martin, ich und Pat vor der Boxengasse des sizilianischen Langstreckenrennens Targa Florio


Was war auf Sizilien anders als auf Mallorca?

1. Sizilianischer Winter - statt mallorqinischer Frühling
2. 3-Gänge-Menü - statt Buffet
3. Birra Moretti - statt San Miguel

Punkt 1 und 2 wird im Folgenden näher erläutert, wogegen Punkt 3 selbsterklärend sein sollte ;-)

Sizilianischer Winter - statt mallorqinischer Frühling
Das Wetter und die Temperaturen waren eher bescheiden. Wir hatten 2 Tage mit Dauerregen und die anderen Tage waren bewölkt und nur teilweise sonnig. Die Temperaturen an der Küste waren noch erträglich, aber bereits ab einer Höhe von 500 HM in den Bergen war es meist windig und sehr kalt. Auch der Schnee war uns oft näher, als uns lieb war. Folgende Aussagen bringen es auf den Punkt: Jemand vom Hotelpersonal meinte, dass es auf der Insel auch im Winter (Dezember/Januar) nicht kälter sei und der Radvermieter konnte sich nicht daran erinnern, dass es im März jemals so kalt war.

3-Gänge-Menü - statt Buffet
Dieses Trainingslager stellt aus kulinarischer Sicht alle anderen weit in den Schatten. Anstatt einer Massenabfertigung am Buffet, gab es diesmal als Halbpension ein 3-Gänge-Menü. Als Vorspeise (Antipasti) gab es meist Carpaccios oder geräucherte Speisen, danach kam der erste Hauptgang (primo piatto) mit Pasta oder Risotto und zum Schluß wurde als zweiter Hauptgang (secondo piatto) meist ein Fleisch- oder Fischgericht serviert. Für jeden Gang standen 5 unterschiedliche Gerichte zur Auswahl und eines war besser als das andere.


Trainingsdaten

Bei unserer Gruppe stand neben dem sportlichen auch der kulinarische und der Spaß-Faktor im Vordergrund. Außerdem gab es noch zwei Dauerregentage und so kamen bei mir nur 5 Radtage mit 21:54 Netto-Stunden, 533 Kilometer und 7.583 Höhenmeter zustande. Das ergibt einen bescheidenen Tagesdurchschnitt von 4:23 Stunden, 107 Kilometer und 1.517 Höhenmeter.


Tourenübersicht

1. Tag (22.03.): REGENerationstag
2. Tag (23.03.): Sciara - Caccamo - Termini Imerese - Cefalù (94 KM | 1.083 HM)
3. Tag (24.03.): Marina di Caronia - Caronia (107 KM | 1.019 HM)
4. Tag (25.03.): REGENerationstag
5. Tag (26.03.): Cerda - Caltavuturo - Scillato - Collesano - Lascari - Cefalù (101 KM | 1.591 HM)
6. Tag (27.03.): Lascari - Gratteri - Isnello - Castelbuono - Pollina - Finale - Cefalù (100 KM | 2.100 HM)
7. Tag (28.03.): Termini Imerese - Caccamo - Roccapalumba - Alia - Cerda (131 KM | 1.790 HM)


Foto-Tagebuch

Mittwoch, 21.03.2018

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Unser Hotel Baia del Capitano in Mazzaforno (Vorort von Cefalù)


Donnerstag, 22.03.2018

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Stadtbesichtigung von Cefalù

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Durch diese schmale Gasse muss er kommen

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Piazza Duomo

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Kathedrale Santissimo Salvatore von Cefalù

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Die Kathedrale von innen

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Felsstrand

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Sandstrand

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Lavatoio medievale (öffentlicher Waschplatz aus dem Mittelalter)


Samstag, 24.03.2018

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Das wohlverdiente Birra Moretti nach einer anstrengenden Radtour


Montag, 26.03.2018

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Ein nachdenklicher Martin

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Irland oder Sizilien?

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In den Bergen sieht man sehr viele Windkrafträder

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27%-Abfahrt auf Betonplatten

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Erst hat sich Pat getraut

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…dann Ulli

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…dann Martin

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…dann Andreas

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Zum Glück mussten wir hier runter und nicht hoch fahren

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Collesano

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In Lascari gab es unser typisches Pausengedeck: 3 Cappuccino's, 2 Cafe Americano's und 5 süße Stückchen


Dienstag, 27.03.2018

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Das Rudel Esel auf den Rädern hat neben der Straße ein Rudel Esel entdeckt ;-)

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König der Esel

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Gratteri

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Die Stadt Castelbuono

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Der Ort auf dem Gipfel war unser nächstes Ziel

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Als Radfahrer ist Pollina jedoch nicht leicht zu erreichen

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Oben in Pollina gab es einen tollen Blick in Richtung Meer

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Hier mussten unsere zwei Radhelden für eine Statue Modell stehen


Mittwoch, 28.03.2018

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Caccamo

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Kurze Pause in einer Stadt mit dem klangvollen Namen Roccapalumba

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Koffein & Zucker - was braucht ein Radfahrer mehr :-)

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Actionfotos kurz vor Montemaggiore…

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Fotograf: Andreas

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Automobile Club Palermo

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Boxengasse des sizilianischen Langstreckenrennens Targa Florio

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Pat war nach der rasanten Abfahrt von Cerda leicht euphorisiert

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Nach der Tour sahen wir am Hotelpool ein sizilianisches Walross

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Am letzten Abend gönnte sich Pat noch eine sizilianische Spezialität und sieht dabei sehr glücklich aus