eine Leidenschaft
...die Leiden schafft

Platz 5 beim Lizenzrennen

Mit meiner C-Lizenz war ich bei der DM-Berg nicht startberechtigt und so nahm ich am normalen Lizenzrennen teil. Meine Startzeit war auf 12:50 Uhr angesetzt und siehe da - beim Abholen der Startunterlagen kam sogar die Sonne raus. So machte ich mich dann auch kurz/kurz (kurzes Trikot & kurze Hose) auf den Weg in Richtung Start.

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Zu den üblichen Schmerzen gab es in diesem Jahr noch etwas Regen

Noch auf der Warm-Up-Strecke fing es plötzlich wieder an zu regnen und mir war plötzlich nicht mehr warm :-( Im Startbereich erfuhr ich von der 15-minütigen Verspätung des Zeitplanes und so blieb mir nichts anderes übrig, als mich weiter warm zu fahren. Der Regen wurde jedoch immer stärker und das Warmradeln klappte nur bedingt. Als ich endlich auf der Startrampe stand, war ich nämlich komplett durchnässt und unterkühlt. Im unteren Teil der Strecke spürte ich meine Beine kaum und so kam ich nicht auf die gewünschte Geschwindigkeit. Im weiteren Verlauf wurde es dann etwas besser und ich gab zumindest alles was ich hatte (siehe Leistungsdaten & Streckenprofil). Auf der Zielgeraden sah ich dann auf meinem Garmin-Computer, dass es eng wird mit einer 17er Zeit. So ging ich nochmals aus dem Sattel und holte die letzten Körner aus mir raus. Ich erreichte das Ziel in 17 Minuten und 56 Sekunden, was mir im Lizenzrennen einen 5. Platz einbrachte.

Mit dieser Zeit bin ich nicht ganz zufrieden, aber besser eine schlechte 17er- als eine gute 18er-Zeit ;-) Eigentlich sollte meine Zeit näher bei 17 Minuten als bei 18 Minuten liegen, aber es sprach leider einiges dagegen. Ich hab nach dem 24-Stunden-Rennen eine ganze Woche nicht trainiert und bin somit am Höchsten wieder das erste Mal auf dem Rad gesessen. Die kalte Muskulatur, der starke Regen und das viele Wasser auf der Strecke waren auch nicht besonders vorteilhaft. Außerdem fehlt mir in diesem Jahr einfach die Schnelligkeit am Berg! Ohne dies bewusst trainiert zu haben, liegen meine Stärken eher auf langen, anspruchsvollen und bergigen Strecken. Bei den Marathons habe ich an den ersten Bergen auch so meine Probleme. Wenn jedoch die Geschwindigkeit am Ende des Rennens, aufgrund der bereits gefahrenen Kilometern und Höhenmeter, abnimmt - dann kann ich mithalten und mich teilweise sogar noch nach vorne arbeiten. Wäre ich ein Profi (was zugegeben schon sehr hypothetisch klingt) würden mir in diesem Jahr wahrscheinlich die Frühjahrsklassiker liegen.

Jetzt habe ich drei Wochen um mich auf meine Saisonhighlights im August/September vorzubereiten. Ich möchte meine Form nochmals systematisch aufbauen und dann an vier Wochenenden hintereinander vier Radmarathons fahren: Den Highlander Radmarathon, die Alpen-Challenge, den Ötztaler Radmarathon und als Saisonabschluss das Eddy Merckx Classic in Eugendorf. Ich freu mich jetzt schon auf die Schmerzen ;-)


Meine feucht fröhliches Rennen in Bildern...

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Leistungsdaten & Streckenprofil
Ergebnisliste (Platz 5 | 00:17:56 h)